Geld & Steuern
Girokonto
Das Girokonto ist das deutsche Alltagskonto, die Drehscheibe für Gehalt, Miete und SEPA-Lastschriften. Werkstudenten brauchen eines mit deutscher IBAN für die Lohnzahlung. Viele Banken erlassen Studierenden die Gebühren; Neobanken eröffnen komplett online.
Das Girokonto ist das Standardkonto für den Alltag in Deutschland: Das Gehalt geht dort ein, die Miete per Dauerauftrag raus, und Strom, Versicherung und Fitnessstudio buchen per SEPA-Lastschrift ab. Dazu gehören typischerweise eine girocard für deutsche Geschäfte und eine Visa- oder Mastercard-Debitkarte für alles andere.
Die Kontomodelle reichen von Filialbanken (Sparkasse, Volksbank, Commerzbank) über Direktbanken (DKB, ING) bis zu Neobanken (N26, bunq). Monatsgebühren zwischen null und einigen Euro entfallen meist bei Studentenkonditionen oder regelmäßigem Geldeingang.
Was das für Werkstudenten bedeutet
Eröffne das Girokonto früh: Arbeitgeber brauchen eine deutsche oder SEPA-IBAN für die Lohnzahlung, Vermieter für die Kaution, und die Sperrkonto-Auszahlung braucht ein Zielkonto. Neobanken onboarden mit Pass und Videocall, bevor du überhaupt eine Anmeldung hast, und lösen damit das klassische Henne-Ei-Problem: Adresse für die Bank, Bank für alles andere. Achte auf Pass-Einschränkungen mancher Neobanken und vergleiche Studentenkonditionen vor der Entscheidung.