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Arbeit & Anstellung

Werkstudent

Ein Werkstudent ist ein Vollzeitstudent, der neben dem Studium bis zu 20 Stunden pro Woche in der Vorlesungszeit arbeitet. Dank Werkstudentenprivileg zahlen Werkstudenten reduzierte Sozialabgaben und verdienen in Deutschland typischerweise 13 bis 20 Euro pro Stunde.

Als Werkstudent giltst du, wenn du an einer Hochschule immatrikuliert bist und nebenbei einen Job ausübst, meist mit Bezug zu deinem Studienfach. Der rechtliche Rahmen ist klar: In der Vorlesungszeit darfst du maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten, in den Semesterferien auch Vollzeit. Hältst du diese Grenzen ein, greift das Werkstudentenprivileg, das dich von fast allen Sozialabgaben befreit, mit Ausnahme der Rentenversicherung.

Werkstudentenstellen gibt es in praktisch jedem Bereich, von Softwareentwicklung über Marketing bis Maschinenbau und Finance. Unternehmen nutzen sie als verlängerte Probezeit für künftige Absolventen, weshalb viele Werkstudenten nach dem Abschluss ein Übernahmeangebot bekommen. Anders als ein klassischer Nebenjob soll eine Werkstudentenstelle fachlich relevant für dein Studium sein.

Was das für Werkstudenten bedeutet

Für internationale Studierende ist der Werkstudentenjob der Standardweg, Lebenshaltungskosten in Deutschland zu finanzieren und gleichzeitig Berufserfahrung zu sammeln. Nicht-EU-Studierende müssen zusätzlich die 140 vollen Arbeitstage (oder 280 halbe Tage) pro Jahr ihrer Aufenthaltserlaubnis beachten. Beide Grenzen gelten unabhängig voneinander: Die 20-Stunden-Regel schützt deinen Sozialversicherungsstatus, die 140-Tage-Regel dein Visum.

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