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Versicherung

Haftpflichtversicherung

Die private Haftpflichtversicherung deckt Schäden, die du anderen versehentlich zufügst, mit Deckungssummen in Millionenhöhe für rund 3 bis 8 Euro im Monat im Studententarif. Sie ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, gilt aber als die eine unverzichtbare freiwillige Versicherung in Deutschland.

Die Privathaftpflicht zahlt, wenn du fremdes Eigentum beschädigst, jemanden verletzt oder durch Alltagsunachtsamkeit Vermögensschäden verursachst: das fallengelassene Handy einer Freundin, der Fahrradzusammenstoß mit einem Fußgänger, der Wasserschaden, der in die Nachbarwohnung zieht. Das deutsche Recht lässt dich für solche Schäden mit deinem gesamten heutigen und künftigen Vermögen haften, weshalb Deckungssummen von 10 bis 50 Millionen Euro Standard sind.

Studierende sind in der Erstausbildung oft noch über die Familienpolice der Eltern mitversichert; dieser Schutz endet je nach Versicherungsbedingungen typischerweise mit Heirat, Studienende oder einer Altersgrenze.

Was das für Werkstudenten bedeutet

Prüfe zuerst die Police der Eltern; bei internationalen Studierenden deckt die heimische Elternpolice deutsche Haftpflichtfälle fast nie ab, eine lokale Police gehört daher zu den ersten sinnvollen Verträgen nach der Ankunft. Vermieter verlangen zunehmend einen Haftpflichtnachweis bei Wohnungsbewerbungen, besonders für WGs. Bei Studententarifen von wenigen Euro monatlich mit Millionendeckung ist die Asymmetrie klar zu deinen Gunsten; wähle einen Tarif mit geliehenen Sachen und Schlüsselverlust, den zwei Schadensfällen, die Studierende wirklich melden.

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