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Arbeit & Anstellung

Arbeitszeugnis

Das Arbeitszeugnis ist eine schriftliche Beurteilung, auf die jeder Beschäftigte in Deutschland beim Ausscheiden Anspruch hat, auch Werkstudenten und Praktikanten. Ein qualifiziertes Zeugnis bewertet Leistung und Verhalten in standardisierten Formulierungen, die Recruiter zu entschlüsseln wissen.

Das Arbeitszeugnis ist ein formelles Referenzschreiben, das der Arbeitgeber am Ende jedes Arbeitsverhältnisses ausstellen muss. Es gibt zwei Arten: Das einfache Zeugnis bestätigt Tätigkeit und Dauer, das qualifizierte Arbeitszeugnis bewertet zusätzlich Leistung und Verhalten. Fordere immer die qualifizierte Version an; darauf hast du einen Rechtsanspruch.

Die Zeugnissprache ist ein codiertes System. Weil Zeugnisse wohlwollend formuliert sein müssen, versteckt sich Kritik in Abstufungen des Lobs: 'stets zur vollsten Zufriedenheit' heißt sehr gut, ein bloßes 'zur Zufriedenheit' signalisiert Mittelmaß. Recruiter lesen diese Formeln genau, ein nachlässiges Zeugnis kann Bewerbungen leise schaden.

Was das für Werkstudenten bedeutet

Fordere am Ende jedes Werkstudentenjobs und Praktikums ein qualifiziertes Arbeitszeugnis an; deutsche Recruiter erwarten das, und die Zeugnisse summieren sich vor dem Abschluss zu einer glaubwürdigen Erfolgsbilanz. Prüfe die Notenformeln, bevor du das Dokument akzeptierst, und bitte um Korrektur, wenn es lauwarm klingt. Bei gutem Abgang bringt die direkte Bitte an die Führungskraft meist ein besseres Zeugnis als die HR-Vorlage.

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